Kurzbiografie

Geboren wurde ich, Alfred Weil, 1951 im hessischen Mörfelden, nahe Frankfurt am Main. Mit 18 begann ich mein Studium in Marburg, zunächst mit evangelischer Theologie und Germanistik. Bald waren jedoch Erziehungswissenschaft, Psychologie und Politik meine bevorzugten Fächer. Nach dem Diplom mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und der Promotion zum Dr. phil. 1979 war ich 25 Jahre lang hauptberuflich als europapolitischer Referent tätig. Ab 1973 führten mich ausgedehnte Reisen vor allem nach Südostasien. Indien, Nepal, Thailand, Birma, Sri Lanka und Indonesien begeisterten mich besonders, und dort kam es zu ersten Begegnungen mit dem Buddhismus. Meine intensive Auseinandersetzung mit den Lehren des Buddha begann 1979, und schnell wurden die ursprüngliche Überlieferung der Lehre des Buddha (der so genannte Palikanon) maßgeblich für mich. Ich widmete mich intensiv dem Studium der buddhistischen Texte und übte mich in der Praxis der Meditation. Paul Debes und Ayya Khema waren meine wichtigsten Lehrer.

Von 1993 bis 2001 war ich Vorsitzender der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) und von 1990 bis 2002 Mitglied der Redaktion der buddhistischen Zeitschrift „Lotusblätter". 2003 ernannte mich die DBU zu ihrem Ehrenrat. Derzeit kümmere ich mich mit um das allgemeine Ausbildungs- und das Lehrerfortbildungsprogramm der DBU.

Meine Vortrags- und Seminartätigkeit begann vor mehr als zwanzig Jahren. Seitdem veröffentlichte ich zahlreiche Artikel in den verschiedensten Zeitschriften, ich bin Autor und Herausgeber mehrerer Bücher. Im interreligiösen Dialog sah ich viele Jahre meinen Platz vor allem am „Runden Tisch der Religionen".

 

 

Wenn Sie mehr über mich und meinen buddhistischen Hintergrund erfahren möchten, klicken sie hier: