Wie wir unsere Mitmenschen gewöhnlich betrachten: Der eine gefällt uns, der andere nicht. Manche mögen wir, andere lehnen wir ab. Wir urteilen nach Sympathie und Antipathie, messen und bemessen den, der uns begegnet nach den Maßstäben des eigenen Vorteils oder der eigenen Vorlieben. Und entsprechend reagieren wir mit Zuwendung oder Abwendung. Die buddhistische Praxis will eine andere sein. Sie übt darin, allen ein Freund zu sein, allen Wesen ohne Ausnahme mit Freundlichkeit und Wohlwollen zu begegnen. Das ist die Haltung von Metta.
Auch: Hans-Heinrich-Bleise Audio – Köln 2012